Alle Veranstaltungen finden jeweils um 18.00 Uhr in der Universität Mainz, Institut für Informatik, Staudingerweg 9, Gebäude 2413, 5. Stock, Raum 514, statt.
Interessenten sind herzlich willkommen!
M. Münzenberger:
D.M. Johns, Zweites Deutsches
Fernsehen, HA Internationale Angelegenheiten, Mainz
Abstract:
Das ZDF ergänzt seit dem Beginn der olympischen Sommerspiele in
Atlanta sein Programm durch ein Online-Angebot. Zur Realisierung wurde
eine Kooperation mit dem Unternehmen Microsoft eingegangen, die eine Unterstützung
bei der Einführung des kommerziellen Angebots im Microsoft Network
und im Internet vorsieht. Mit dem Erwerb von Schlüsselfunktionen im
Multimedia-Sektor soll eine Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit
erreicht werden.
In diesem Jahr soll das bisherige Online-Angebot durch ein spezialisiertes
Nachrichtenangebot unterstützt werden. Damit wird das ZDF seine Position
als einer der führenden Rundfunkanbieter im Internet ausbauen. Dem
ZDF geht es grundsätzlich nicht darum, bereits einmal verbreitete
Inhalte ein zweites Mal "auszustrahlen", sondern auch neue Inhalte
zu generieren.
Parallel dazu ist das ZDF dabei, die digitalen Datendienste, Intercast und den bisherigen Videotext auszubauen und in einer technisch angemessenen Form für das nächste Jahrzehnt anzubieten.
Beim Ausbau dieser Aktivitäten kommt es dem ZDF stark darauf an, daß es seinen Auftrag zur Grundversorgung erfüllt und - ohne in den Methoden konservativ zu sein - bis in den Beginn des nächsten Jahrtausends dem Gebührenzahler relevante Informationen und Unterhaltung zur Verfügung zu stellen. Auf dem Weg dahin wird wiederholt die Frage gestellt werden müssen, wo sich im neuen medialen Zusammenhang die Rolle der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten befindet.
Rückblick Herr D.M.Johns erläuterte, daß das derzeitige Online-Angebot des ZDF nur als Anfang betrachtet wird. Das eigentliche Interesse besteht darin, den Abruf von Videosequenzen zu ermöglichen. Bei der Umsetzung des Online-Angebots besteht derzeit in vielen Bereichen noch Rechtsunsicherheit.
Die Einführung von Multimedia in den USA läuft der Entwicklung in Europa in vielen Bereichen voraus. Die dort zu beobachtende massive Bildung von riesigen Medienkonzernen wird in dieser Form in Europa jedoch nicht erwartet. Dabei ist noch nicht geklärt, ob die durch die Zusammenschlüsse erwarteten Synergieeffekte tatsächlich erreicht werden können
Multimedia - Multichancen für den Mittelstand
Herr Dr. J. Girg, Deutsche
Bank AG, Gruppe Mittelstand, Frankfurt/Main:
Die Deutsche Bank hat eine Informationsoffensive gestartet, um seinen Geschäftskunden, die zu 95 Prozent kleine und mittlere Unternehmen umfassen, für das Thema Multimedia zu sensibilisieren. Unter dem Titel "Multimedia - Multichancen für den Mittelstand?" fanden hierzu im vergangenem Jahr bundesweit Unternehmerforen statt.
Auf großes Interesse stieß dabei vor allem das Themenfeld "Marketing und Vertrieb". Insbesondere die Kosten und die Qualität von Multimedia-Anwendungen beschäftigten zahlreiche Besucher. Weitere Schwerpunktthemen der Veranstaltungsreihe waren die Punkte "Arbeiten ohne Grenzen in einer vernetzten Gesellschaft", "Multimedia in Forschung und Entwicklung" sowie "Wachstumsmarkt Multimedia". Um möglichst vielen mittelständischen Unternehmen die Inhalte und Diskussionen auf den Unternehmerforen nahezubringen wurde eine begleitende CD-ROM mit dem Titel "Multimedia im Focus" produziert.
Mit ihrer Informationsoffensive verfolgt die Deutsche Bank das Ziel, mittelständischen Firmen eine Diskussionsplattform zu bieten, auf der sie sich auch untereinander austauschen können. Vor allem die Präsentation konkreter Multimedia- und Online-Anwendungen soll helfen, bestehende Hemmschwellen abzubauen.
Über die Veranstaltungsreihe und multimediale Anwendungen wird berichtet.
Rückblick
In seinem Vortrag "Multimedia - Multichancen für den Mittelstand?" griff Herr Dr. J. Girg, Deutsche Bank AG, Frankfurt, die Chancen und Risiken der neuen Medien für mittelständische Unternehmen auf. Herr Dr. Girg erläuterte, daß einerseits die Möglichkeiten von Multimedia, wie zeitliche und räumliche Unabhängigkeit sowie Interaktivität sehr gut zu Merkmalen des Mittelstands (Schnelligkeit, Kundennähe, Flexibilität) passen. Andererseits können nun auch Großunternehmen über den Einsatz von Multimedia diese Merkmale des Mittelstands erreichen.
Die Deutsche Bank griff bereits im Herbst 1995 mit dem Start einer Veranstaltungsreihe diese Thematik auf. Nach einer anfänglichen Skepsis der Teilnehmer und der Konzentrierung auf den Bereich "Marketing und Vertrieb" zeigt sich bereits heute, daß Einsatzmöglichkeiten in allen Geschäftsbereichen liegen und auch umgesetzt werden. Zur weiteren Information gibt die Deutsche Bank unter anderem auch folgende CD-ROM Produktionen heraus:
Herr M.Klein, VISTEC GmbH - Internet Service Center, Wiesbaden
Die multimedialen Fähigkeiten des World Wide Web haben zur explosiven Ausbreitung des Internets in den letzten zwei bis drei Jahren geführt. Die Faszination, sich mit einem einfachen Mausklick durch die ganze Welt bewegen zu können und Informationen aller Art zu sammeln, schlug plötzlich auch Privatpersonen in ihren Bann. So wurde das ehemals eher wissenschaftlich orientierte Netz auch für die Industrie zu einem Betätigungsfeld. Werbung und Marketing erkannten riesige neue Märkte. Gab es im Juni 1994 nur 1500 WWW-Server weltweit, so waren es Anfang 1997 allein in Deutschland bereits mehr als 40.000. Internet und Multimedia haben sich daher fast zu einem Synonym entwickelt.
Die Begeisterung über die einfache Bedienung und die faszinierenden Möglichkeiten des neuen Mediums haben aber auch ein wenig den Blick auf die darunterliegenden Strukturen und Mechanismen verstellt. Um die Einsatzmöglichkeiten des Internets beurteilen zu können, scheint es daher notwendig, das Netz und seine Dienste in ihrer historischen Entwicklung und in ihren Funktionen kurz zu erläutern. Die Struktur des Netzes und die dafür verantwortlichen Organisationen sollen dabei skizziert werden. Erst dann wird verständlich, welche Dienstleistungen ein Provider zur Verfügung stellt, und wo Unterschiede zu den Online-Diensten, wie T-Online, Compuserve und AOL bestehen.
Die Möglichkeit, Internet und Intranet in Firmen einzusetzen, wird an exemplarischen Beispielen erläutert. Auch auf die Frage was man benötigt, um WWW-Server aufzubauen, wird eingegangen und der technische Aufbau dargestellt.
Da die praktische Anwendung im Vordergrund steht, sollen auch konkrete Fragen und aufgetretene Probleme diskutiert werden.
Rückblick
In der Veranstaltung am 18.3.1997 zeigte Herr M. Klein von der VISTEC GmbH, Wiesbaden, in seinem Vortrag "Mit einem Provider in das Internet" unter anderem die Unterschiede zwischen einem Netzzugang durch einen Provider bzw. einem Online-Dienst auf. Der Hauptvorteil eines Providers liegt in dessen Flexibilität, auf Kundenwünsche einzugehen. Ein Schwerpunkt der angebotenen Dienstleistungen liegt deshalb in der Beratung und Unterstützung von Unternehmen bei deren Internetaktivitäten. Beispiele hierfür sind: Beantragung des Domainnamens, Klärung des Hardwareanschlusses und der Softwareaustattung, Gestaltung von Web-Seiten. Für einen breitbandigen Zugang innerhalb Deutschlands und zum Anschluß in die USA haben sich regionale Provider zusammengeschlossen. Das Internet Service Center VISTEC arbeitet im Verbund mit IS/MAZ, Hamburg.
Der Vorteil von Online-Diensten liegt dagegen in den oft weltweit verfügbaren Einwählmöglichkeiten zu einem günstigen Ortstarif. Innerhalb eines Online-Dienstes sind neben dem Internetzugang zusätzliche Angebote verfügbar. Die Kommunikation innerhalb des Dienstes erfolgt über proprietä re Protokolle, so daß eine Kommunikation mit anderen Internet-Stellen mit Schwierigkeiten verbunden sein kann.
Frau Höllein, Stadtverwaltung Mainz,
und Herr Lösch, Kurhaus Wiesbaden
Der Weg von der Initialisierung zur Realisierung und sich abzeichnende
Perspektiven
Das Kurhaus Wiesbaden ist als Veranstaltungsort bereits seit ca. zwei
Jahren im Internet vertreten. Als Keimzelle für das WEB-Angebot Wiesbadens
haben die Kurbetriebe im vergangenen November die Federführung für
die Umsetzung der Idee übernommen, als Stadt im Netz vertreten zu
sein. In Zusammenarbeit mit Ämtern und Gremien ist ein modulares Konzept
entstanden, welches unmittelbar vor der Einführung steht.
Die Stadt Mainz ist seit Juli 1995 im Internet vertreten. Die Initialzündung
gab das Rechenzentrum der Johannes Gutenberg-Univ ersität. Was als
Vorbereitung für einen wissenschaftlichen Kongreß der Universität
begann, hat sich inzwischen zu einer sehr positiven Kooperation zwischen
Stadt Mainz und Johannes Gutenberg-Univers ität entwickelt. Über
Hintergrund, den speziellen Mainzer Weg ins Internet sowie mittel- und
langfristige Perspektiven wird berichtet.
Rückblick
Bei der Darstellung der Wege der Städte Mainz und Wiesbaden ins Internet, zeigten sich einige ähnliche Entwicklungen auf. So waren beide Städte vor kurzem noch nicht auf die Nutzung des Internets vorbereitet. In der ersten Anlaufphase mußte deshalb vieles improvisiert werden. Für beide Städte hat die Förderung des Tourismus und der Wirtschaft mit dem neuen Medium eine hohe Priorität, andere Bereiche sollen dann sukzessive erschlossen werden.
Die Stadt Wiesbaden hat eine erste Entwicklung für die Präsenz im Internet in Auftrag gegeben, hierbei sollen auch die Design-Richtlinien für ein einheitliches Erscheinungsbild festgeschrieben werden. Danach können städtische Institutionen in eigener Zuständigkeit Angebote entwickeln.
Der Stadt Mainz eröffnet eine Kooperation mit der Johannes Gutenberg-Universität einen pragmatischen Weg. Das erste Angebot war auf die Bedürfnisse von Gästen der Universität abgestimmt. Derzeit werden weitere Angebote integriert, wobei gleichzeitig das äußere Erscheinungsbild an das städtische Design angepaßt wurde.
Für das Gutenbergfest im Jahr 2000 wird eine Darstellung im Internet vorbereitet. Im letzten halben Jahr wurden ca. 30.000 mal die Seiten der Stadt Mainz abgerufen
Herr J. Stadler, Mittelrhein Verlag, Mainz:
Mainz-Online
Die Mainzer Rhein-Zeitung im Internet
Über erste Erfahrungen und den weiteren Ausbau wird berichtet.
Der Mittelrhein-Verlag ist im Januar 1995 als einer der ersten regionalen Zeitungsverlage online gegangen. Mittlerweile bietet der Verlag unter drei Titeln: Rhein-Zeitung Online, Mainz-Online und Wiesbaden-Online, einen umfassenden Informationsdienst an. Inhalte aus der gedruckten Zeitung spielen dabei eine eher untergeordnete Rolle. Eine eigene Redaktion kümmert sich um Inhalte und Aktualität, die weit über das Zeitungsangebot hinausgehen. Der Mittelrhein-Verlag bietet zudem als Full-Service-Provider Internet-Zugänge für Abonnenten und maßgeschneiderte Lösungen für Firmen an.
In dem Vortrag werden die "Stationen der unternehmerischen Entscheidung
Rhein-Zeitung Online" vorgestellt und über Ziele sowie Erfahrungen
gesprochen. Ebenso über die Möglichkeiten der geschäftlichen
Nutzung des Internets.
Rückblick
Als einer der ersten regionalen Zeitungsverlage und als erste rheinland-pfälzische Tageszeitung war die Rhein-Zeitung im Internet vertreten. Angeboten werden die Inhalte aller 16 regionalen Zeitungsausgaben sowie ein umfangreiches eigenes Nachrichten- und Serviceangebot für die Online-Titel. Die Zeitungsinhalte werden automatisch übernommen, so daß die Zeitung im Netz schon am Vorabend verfügbar ist. Zudem können die Internet-Leser über freie Stichwortwahl das Zeitungs- sowie das Online-Archiv des Verlags erschließen. Eigene redaktionelle Inhalte, wie bebilderte Nachrichten, Sport, Freizeit und Kultur, Nachrichten- und Sportticker, Internet-Tips, Leserbrief- oder Support-Forum ergänzen das Online-Zeitungsangebot.
Die Rhein-Zeitung im Netz wird neben den Internet-Nutzern aus der ganzen Welt von ca. 4500 eigenen Abonnenten genutzt. Sie verzeichnet zur Zeit 300.000 "Visits" im Monat und die Homepage wird rund 200.000 mal abgerufen. Zur Schaffung von regionalen Plattformen engagiert sich der Verlag als Full-Service-Provider in der Region Mainz/Wiesbaden sowie im gesamten nördlichen Rheinland-Pfalz und mit dem Projekt Newspaper Online (NEON) bundesweit.
Herr R. Blasek,
IBM Speichersysteme GmbH, Mainz:
IBM
Groupware - Intranet - Internet
Das Thema Groupware gewinnt zunehmend an Bedeutung. Es soll versucht werden diesen Begriff etwas näher zu durchleuchten. Aufbauend auf der Technologie des Internets sollen Synergien beim Einsatz von Internet-Lösungen und Groupware-Anwendungen v.a. in Intranets aufgezeigt werden.
Es werden Vor- und Nachteile von Groupware-Applikationen, Workflow-Anwendungen und Mobiles Arbeiten angesprochen.
Die Entwicklung einer elektronischen Arbeitsumgebung von der zentralen Organisation, hin zur arbeitsteiligen, dezentralen Verarbeitung - unter Einbeziehung von globalen Aspekten des Internets - wird dargestellt.
Die IBM Corporation stellt z.Zt. ihre Bürokommunikation von Office Vision/VM auf Lotus Notes um. Im Rahmen dieser Initiative werden Infrastruktur und Arbeitsabläufe angepaßt.
Der Referent, Herr R. Blasek, ist verantwortlich für die Einführung von Lotus Notes innerhalb der IBM Speichersysteme GmbH, Mainz.
Rückblick
Herr Ralf Blasek von IBM Speichersysteme GmbH, Mainz, stellte in der Veranstaltung am 24.6.1997 die Wandlung der Informationstechnologie, bei der Abwicklung von Geschäftsprozessen dar, wie sie typischerweise im Vertrieb, bei der Kundenunterstützung, der Produktentwicklung und der Projektabwicklung vorliegen. Dabei sind immer häufiger auch Aspekte des mobilen Arbeitens und von Telearbeit zu berücksichtigen. Als optimale Abwicklung wird eine möglichst arbeitsteilige, dezentrale Organisation mit einer gleichzeitig globalen Ausrichtung angesehen. Aspekte zur Kommunikation, Kooperation und Koordination verschmelzen dabei und werden unter dem Begriff "Groupware" zusammengefaßt. Die benutzte Infrastruktur besteht aus einem firmeninternen Netzwerk (Intranet) mit den betrieblichen Anwendungen, deren flexible Integration durch "Groupware"-Bausteine erfolgt. Entsprechen einzelne Bausteine dem Internet-Standard, so kommt es zu positiven Synergieeffekten, die sich insbesondere durch eine große Verbreitung und einfache Schnittstellen zwischen internen und externen Anwendungen auszeichnen.
Derzeit sind nur wenige Produkte verfügbar, die diese Konzeption unterstützen. Von der IBM-Tochter Lotus wird das Produkt Lotus Notes seit 1989 angeboten und liegt derzeit in der Version 4.5, auch unter Lotus Domino bekannt, vor. Microsoft bietet seit 1996 das Produkt Exchange an, das derzeit einen geringeren Leistungsumfang besitzt.
Bei der IBM-Corporation soll Lotus Notes weltweit mit ca. 240.000 Installationen
eingesetzt werden. In der IBM Lokation Mainz wird derzeit die dazu notwendige
Infrastruktur eingerichtet, die auf einem ATM-Netzwerk mit 150Mbit/s aufbaut.
Jeder Mitarbeiter wird hierdurch bis Ende des Jahres an seinem Arbeitsplatz
via Lotus Notes kommunizieren und arbeiten, sowie Intranet- und Internet-Zugriff
haben.Die Verbreitung von Lotus Notes nimmt weltweit stark zu, so lagen
Anfang des Jahres 10 Millionen Installation vor und Ende des Jahres wird
eine Verdopplung erwartet.
Herr Olaf Jueptner,
HLT - Wirtschaftsförderung Hessen, Investitionsbank AG:
HESSEN-INFOLINE
HLT
Online-Information für kleine und mittlere Unternehmen.
HESSEN-INFOLINE zielt auf kleine und mittlere Unternehmen in Hessen, denen Nutzen und Anwendungsmöglichkeiten von Online-Diensten nähergebracht werden sollen. Hierzu gehören Themen wie der eigene Internetauftritt, Marketing, Geschäftsanbahnung und -abwicklung, elektronischer Zahlungsverkehr und Sicherheit im Internet. HESSEN-INFOLINE ist ein Projekt des Hessischen Ministeriums für Wirtschaft, Verkehr und Landesentwicklung im Rahmen der Landesinitiative Hessenmedia, mit dessen Durchführung die Wirtschaftsförderung Hessen HLT beauftragt ist.
Als Grundlage für den Firmenauftritt im Internet wurde eine Bestandsaufnahme der Online-Anbieter in Hessen durchgeführt, die in gedruckter Form vorliegt. Diese Bestandsaufnahme wird demnächst, zusammen mit einem umfassenden und laufend aktualisierten Informationsangebot, auch im Internet verfügbar sein. Der Vortrag gibt einen Einblick in die Aktivitäten des Landes Hessen im Online-Bereich/Multimedia, erläutert die Schwerpunkte von HESSEN-INFOLINE und gibt einen kurzen Überblick über das Informationsangebot des Online-Auftrittes.
Der Referent, Herr Olaf Jüptner, ist Leiter des Projektes HESSEN-INFOLINE.
Rückblick
Das Projekt HESSEN-INFOLINE des hessischen Wirtschaftsministeriums führt die Online-Aktivitäten des Landes Hessen zusammen. Dabei werden insbesondere kleine und mittlere Unternehmen angesprochen, den Einsatz von Online-Medien in ihrem Betrieb zu überprüfen, und es wird Hilfestellung geleistet, bei Einsatzinteresse oder Ergänzungsbedarf die notwendigen Vorgehensweisen und Ansprechpartner zu erschließen.
Konkret geht es zu Beginn des Projektes HESSEN-INFOLINE um die Themen Einsatzgebiete und Nutzen des Internet, Electronic Commerce und Online-Anschluß für Unternehmen. Hierzu wurde eine Bestandsaufnahme der Online-Anbieter in Hessen (Non-Profit-Einrichtungen, Datenbank-Hosts, Online-Dienste, Provider, Web-Designer, Seminar- und Zeitschriftenanbieter) durchgeführt, die ganz aktuell als Broschüre vorliegt und den Teilnehmern ausgeteilt wurde. Die darin enthaltenen Adressen und ausführliche Informationen zu den Anbietern sind in Kürze online in einer kostenlosen Datenbank abfragbar.
Den Teilnehmern wurde auch vorab ein erster Eindruck in das Konzept des Online-Auftrittes gewährt. Demnach wird zusätzlich zur Datenbank ein umfassendes Informationspaket angeboten. Zeitschriften und Buchverlage stellen inhaltlich ergiebige Ausschnitte Ihrer Produkte teilweise erstmalig und ständig aktualisiert in diesem Online-Auftritt vor. Die Kommunikationsmöglichkeiten umfassen neben einem Gästebuch auch ein "Schwarzes Brett", in dem zu verschiedenen Themen diskutiert werden kann. Außerdem werden zu ausgewählten unternehmensrelevanten Themen Artikelsammlungen aufgebaut. In einem nichtöffentlichen Bereich können die Online-Anbieter Förderinitiativen diskutieren und für Sponsering-Ideen vorab von HESSEN-INFOLINE-Aktionen erfahren.
Als Ausblick skizzierte der Referent die HESSEN-INFOLINE-Aktivitäten zur Comdex Internet, zur media 97 und zum Online-Tag Hessen.
Herr Frank Sommer,
Computer Elektronik InfosysGmbH, Bodenheim:
Sicherheit im Internet
Konzepte für "virtual private network"
Als kostengünstiges, für jedermann erreichbares Netzwerk ist das Internet die Basis für die Dienste World Wide Web, Electronic Mail, Telnet und FTP.
Doch je mehr sich Anwendungen auf der Basis dieser Internet-Dienste etablieren, steigt auch die Gefahr des Mißbrauchs: Nachrichten können verfälscht oder mitgehört werden, Daten, die über ein "virtuelles Firmennetz" geschickt werden, können von Personen gelesen werden, die eigentlich nicht Kenntnis der übertragenen Information erhalten sollten. Aber auch der gezielte Einbruch in Datennetze, die Zugang zum Internet bieten, ist leider denkbar und gar nicht so selten.
Abhilfe gegen die Sicherheitsrisiken beim Einsatz der neuen Medien soll die Krypgrafie bringen: Daten werden verschlüsselt, bevor sie übertragen werden.
Der Vortrag dokumentiert die auffälligsten Schlupflöcher für Datendiebe, Schnüffler und Spione sowie die Mechanismen gegen sie.
Der Referent, Herr Frank Sommer, ist Mitarbeiter der Firma Computer Elektronik Infosys, einem Hersteller von Verschlüsselungsprodukten für Personal Computer.
Rückblick
In der Veranstaltung vom 26. August stellte Herr Frank Sommer, Mitarbeiter der Firma Computer Elektronik Infosys, Sicherheitsrisiken beim Einsatz des Internets und mögliche Abwehrstrategien vor. Die heute auftretenden Sicherheitsrisiken müssen vor dem Hintergrund der Entwicklung des Netzes gesehen werden. Die ursprüngliche Intension des amerikanischen Verteidiungsministeriums war, ein Computernetz zu schaffen, mit dem auch bei Ausfall von größeren Teilen des Netzes eine Kommunikation zwischen den noch betriebsbereiten Computersystemen weitgehend möglich ist. Dies führte zu einer starken Dezentralisierung und zu einem Netz ohne Struktur. Heutige Anforderungen z.B. nach gesicherten Transaktionen, wie sie der Electronic Commerce erfordert, wurden bei der Entwicklung des Netzes und seiner Protokolle damals nicht berücksichtigt. Sicherheitsfunktionen finden sich erst in dem noch nicht im breiten Einsatz befindlichen Protokoll IPv6.
Durch Sicherheitsluecken ist das Abhören von Protokollen, die Verfälschung von Inhalten oder des Absenders möglich. Damit sind gezielte kriminelle Angriffe z.B. auf Unternehmen oder Finanzanwendungen möglich. Zur Sicherung gegen solche Manipulationen werden zwei Sicherungskonzepte unterschieden:
Betriebswirtschaftliche und soziale Effizienz von Videokommunikation
Wolfgang Ph. Appel
Johannes-Gutenberg Universität Mainz
Lehrstuhl für Allgemeine BWL und Organisation
Videokommunikation begann erst vor kurzer Zeit, die Labors von Hochschulen und Forschungseinrichtungen zu verlassen, um sich einen Platz in den Unternehmen zu suchen. Noch erfolgt dieser Transfer etwas schleppend, was neben der lange Zeit fehlenden Praxistauglichkeit der Technik auch der Tatsache zuzuschreiben ist, daß von den Zielgruppen (noch) keine Einsatzbereiche gesehen werden. Jedoch ist der Zeitpunkt günstig, um sich in kritischer Distanz mit dem neuen Medium auseinanderzusetzen und so im Vorfeld von Beschaffungsentscheidungen, rechtzeitig die Bedürfnisse der späteren Anwender zu berücksichtigen.
Der Vortrag will hierzu einen Beitrag leisten, indem er zunächst
die historische Entwicklung der Technologie aufzeigt, eine Erläuterung
der Systemklassen vornimmt und sodann die Effektivität von Videokonferenz-Systemen,
im Sinne einer strategischen Entscheidung, und schliesslich die Effizienz
- verstanden als optimale Nutzungsbedingungen - herausarbeitet. Dabei werden
ausschließlich betriebswirtschaftliche und verhaltenswissenschaftliche
Aspekte behandelt, die technischen Determinanten werden als gegebene Größen
vorausgesetzt. Empirische Ergebnisse aus Feld- und Laborstudien werden
zu praktischen Gestaltungshinweisen verarbeitet.
Abschliessend soll die Eröffnung neuer Gestaltungsspielräume durch den Einsatz von Videokommunikationssystemen aufgezeigt sowie in zwei Fallstudien die Erfahrungen von Unternehmen wiedergegeben werden. Die Notwendigkeit eines Kommunikations- und Kooperationstrainings für die Anwender solcher Systeme soll begründet und die Grundzüge eines Trainings vorgestellt werden.
Rückblick
Dargestellt wurden drei Klassen von Videokonferenzsystemen: Videokonferenzstudios, mobile Systeme und Desktop-Videokonferenzsysteme. Die Merkmale sowie die Vor- und Nachteile der Systemklassen wurden diskutiert und ein Überblick über den Markt für Videokonferenzsysteme gegeben. Als wichtigste Einsatzbereiche wurden genannt: die Maschinenüberwachung und -wartung, der Verkauf - am Beispiel von Kreditverhandlungen in Banken, die Beratung wie etwa das Teleconsulting im medizinischen Bereich, des weiteren Schulung und der allgemeine Informationsaustausch zur Abstimmung und Steuerung von verteilten Teams.
Es wurden neben diesen Chancen zur Veränderung von Arbeitsstrukturen auch die Grenzen des Mediums aufgezeigt. So konnten die hochgesteckten Erwartungen zur Reduktion von Reisekosten ebensowenig erfüllt werden, wie die Ablösung der natürlichen, direkten Kommunikation durch den Einsatz von Videokonferenzen möglich erscheint. Damit sei jedoch die Entwicklung des Mediums auf gar keinen Fall beendet, so Appel. Man solle sich vielmehr neuen Gestaltungsräumen zuwenden. Dazu gehöre zum einen die Aufwertung bisheriger Telekommunikationsformen, wie des Telefons, durch die Hinzufügung von Bewegtbild und Anwendungsteilung, sowie die Einführung neuer Organisationsformen wie der Telearbeit und virtueller Strukturen.
Für die Zukunft wird ein starker Anstieg an installierten Systemen erwartet. Dennoch wird der Wandel der Kommunikationsprozesse nicht revolutionär, sondern evolutionär verlaufen. Es gelte den Mitarbeitern rechtzeitig Medienkompetenz zu vermitteln, um ihnen Möglichkeiten der Steuerung des Wandlungsprozesses zu geben.
Interaktives Fernsehen
Ansätze für Multimedia im Wohnzimmer.
Carsten Griwodz
Technische Hochschule Darmstadt
Institut
für Industrielle Prozeß- und Systemkommunikation
Unter dem Begriff "Interaktives Fernsehen" wird vielfach versucht, Computersysteme an jeden Haushalt zu verkaufen. Dabei wird ausgenutzt, daß der Begriff in aller Munde ist, daß aber keine etablierte Definition für ihn existiert.
Zu den verschiedenen Unterbegriffen gehören Near Video-on-Demand
und Video-on-Demand. Da diese und weitere Unterbegriffe besser greifbar
sind, sollen über sie sowohl die heute möglichen wie auch die
visionären Einsatzmöglichekten für interaktives Fernsehen
dargestellt werden.
Neben den Möglichkeiten, die jeder Ansatz für den Dienstanbieter und den Kunden bietet, werden technische und infrastrukturelle Voraussetzungen vorgestellt. Dabei wird sowohl auf heute bereits vorhandene Komplettlösungen aus Industrie und Forschung als auch auf spezielle Einzelaspekte eingegangen. Im einzelnen werden hierbei die besonderen Anforderungen an Hardware, Betriebssysteme, Subsysteme und Software in Servern und Netzknoten, an die Netzinfrastruktur und an die Endgeräte beim Kunden angesprochen.
Rückblick
Das Thema wurde aus zwei Blickwinkeln beleuchtet: Zum einen aus der Sicht der Anwendung, die sowohl einen Dienst für den Verbraucher, als auch eine Marktchance für verschiedene Anbieter darstellt. Zum anderen, wurde die finanzielle und die technische Machbarkeit der gewünschten Anwendungen durchleuchtet.
Um den Anwendungsansatz zu untersuchen, wurde die denkbare Abstufung von interaktiven Fernsehdiensten, wie Near Video on Demand, Video on Demand, Interactive Vision und Cybervision erläutert. Auf die weite Streuung der Mitbewerber im interaktiven Fernsehgeschäft über stark differierende Geschäftsbereiche hinweg, wie Telefon- und Fernsehnetzbetreiber, Computer- und Elektronikfirmen, Informations-, Versand- und Unterhaltungsanbieter, wurde hingewiesen. Beispiele für bereits abgeschlossene Entwicklungen, aber auch für die Unsicherheit auf dem weiteren Weg des interaktiven Fernsehen wurden gegeben.
Im anschließenden technischen Teil wurde der Gesamtaufbau eines interaktiven Fernsehsystems für die Nutzung im privaten Umfeld beschrieben. Die von einem solchen System zu bewältigenden Datenmengen wurden angegeben und die für deren Bewältigung eingesetzten Verfahren und Geräte umrissen. Neben der Organisation der Verteilnetze in Form von hierarchisch angeordneten Stufen wurde auf den Aufbau von Videoservern und Endsystemen eingegangen. Die verschiedenen Ansätze für die Netzwerkanbindung zum Endkunden wurde diskutiert, wobei in Deutschland nur die Erweiterung von Kabelfernseh- und Telefonnetzen in Frage kommt. In der Diskussion kam zum Ausdruck, daß nach den Schwierigkeiten der Fernsehbetreiber, das interaktive Fernsehen einzuführen, das rasch wachsende Internet einen alternativen Weg zu einem interaktiven Fernsehsystem bietet. Abschließend wurden Fragen nach dem Sinn des interaktiven Fernsehens sowie nach weniger kommerziell orientierten Anwendungsgebieten diskutiert.
Internet TV mit Multicast
Erläuterung der Funktionalität, Aufzeigen von Anwendungsmöglichkeiten
und Demonstration.
Andy Hall
Firma Precept, England
und
Dr. Frank Klefenz
Tekelec Airtronic GmbH,
Dreieich
IP/TV ermöglicht Web-TV im Internet. IP/TV ermöglicht über LAN oder WAN Videos zu senden und in der Ferne auf einem Windows-PC zu empfangen. IP/TV ist eine Web-Streaming Technologie basierend auf dem Multicast-Protokoll. Das Programm wird von einer Sendequelle simultan an mehrere Endteilnehmer versandt. Die Bilddatenströme werden im Netz verzweigt (multicast enable), so daß keine Netzüberlastung an der Sendequelle entsteht. Anhand mehrerer Einsatzszenarien wird gezeigt, daß die Technologie den Kinderschuhen entwachsen und im Alltag für viele Bereiche einsetzbar ist. Eine der Fallstudien ist von der Universität Leuwen, die mit IP/TV eine campusweite Teilnahme an Tele-Teaching-Vorlesungen ermöglicht. Eine weitere Applikation in der Automobilindustrie wird gezeigt, bei der die Mitarbeiter mit den neuesten Firmennachrichten versorgt werden. Ein drittes Beispiel zeigt die Benutzung bei einem Frankfurter Internet Service Provider, der das Programm im Bankenbereich zur Vernetzung multinationaler Filialien einsetzbar macht. Durch die Verwendung mehrerer Codecs von MPEG-2 bis Vxtreme kann der gesamte WAN/LAN-Bereich mit einer Qualität abgedeckt werden, die von DVD MPEG-2 Fernsehqualität über MPEG-1 Teleteaching Vorschauqualität bis zur Vxtreme-Low-Level-Bilddatenübertragung für ISDN-Teilnehmer reicht.
IP/TV besteht aus drei Teilen:
Rückblick
In der Veranstaltung wurde erlätert, daß bereits eine Vielzahl von Video- und Audio-Anwendungen für den PC existieren, die vorgehaltenen Daten jedoch meist lokal, z.B auf CD-ROM, verwenden oder eine kostenintensive spezielle Netzwerk-Infrastruktur voraussetzen. Da derartige Anwendungen eine hohe Bandbreite oder ein Ressourcen Reservierungskonzept (Quality of Service, z.B. ATM) ben$ouml;tigen.
Die Lösung von Precept setzt ausschließlich auf Software, mit der die existierende Netzwerkstruktur unter Verwendung des IP Multicast Standards und Kompressionstechniken optimal genutzt werden kann. Bei IP Multicast wird die benötigte Bandbreite dadurch reduziert, daß der Datenstrom bei Anforderung durch mehrere Benutzer nicht mehrfach gesendet wird. Mit zusätzlichen Skalierungsoptionen bezüglich der Wiedergabequalitdt kann zur Übertragung von Video die Bandbreite von 128Kbps bis zu 1.5Mbps variieren.
Die Firma Precept wurde 1995 mit einem Kapital in Höhe von 6,4 Millionen Dollar von führenden Wagniskapitalgebern im Hochtechnologiebereich in Palo Alto, Kalifornien, gegründet. Ein Jahr später beteiligte sich Cisco mit 5 Millionen Dollar. Schlüsselkunden sind z.B. Netscape Communications, Hewlett-Packard, British Telecom und die Stanfort Universität, auch in Deutschland insbesondere im Hochschulbereich wird IP/TV bereits eingesetzt.
Das Achte Gebot und 7 weitere "Trickserien" über WWW-Einschaltquotenfälscher
Herr Ralf-Valentin Jouaux
Microtec GmbH, Bingen
Die Heilspropheten der schönen neuen Online-Welt sind unterwegs. "Visionen verkünden und Goldgräberstimmung verbreiten", heißt ihre Devise, mit der sie bei Firmen und Institutionen hausieren gehen. Nur bei einem Thema geraten die euphorischen Cyber-Vertreter aus der rhetorischen Fassung: Bei der Zuschauerforschung. Denn Entscheidungsgrundlagen, wie z.B. Einschaltquoten und demographischen Daten, können oder wollen sie nicht liefern.
Rolf Jouaux, Webmaster bei nacamar veranschaulicht an konkreten WebSites,
Sie erfahren,
Rückblick
Herr Jouaux zeigte an einer von ihm betreuten Site der katholischen Kirche "www.kath.de" auf, welche Spuren beim Besuch dieser WWW-Seite entstehen. Die Spuren befinden sich im "Log-File" des Servers. Dem Log-File kann z.B. entnommen werden, von welchem Computer aus, wann, wie lange auf bestimmte Internet-Seiten zugegriffen wurde. Weiterhin kann durch Auswertung der IP-Nummer oft bestimmt werden, aus welchem Land der Besucher kommt. Ebenso können Statistiken über die Nutzungshäufigkeit an bestimmten Wochentagen oder Tageszeiten erstellt werden.
Zur Ermittelung der Nutzungshäufigkeit von Web-Angeboten wurde von dem Verband für Zeitschriftenverleger (VDZ) ein Meßverfahren entwickelt. Das Zählen der Dateiabrufe, die als "Hits" bezeichnet werden, ist alleine zur Beurteilung nicht ausreichend, da eine HTML-Seite aus mehreren Dateien mit unterschiedlichen Inhaltstypen, wie Text, Bild oder Audio, bestehen kann. Die Kenngröße PageView, mit der die Abrufanzahl nur der HTML-Seiten gezählt wird ist deshalb brauchbarer. Mit der Verwendung von Frames sind jedoch auch diese Kenngrößen nur bedingt vergleichbar. Mit PageImpression wird deshalb nur der Abruf eines speziellen Content-Frames einer (Bildschirm-) Seite gezählt. Die Kenngräße Visit gibt die Anzahl der Besuche einer Web-Site an. Hier wird, die Anzahl der einzelnen Internet-Host-Adressen (IP) addiert, die während einer festgelgten Zeitspanne (meist 30 Minuten) mindestens eine Seite aufgerufen haben. Durch Netzoptimierungen ergibt sich für die Reichweitenmessung ein weiteres Problem, oft benötigte Seiten werden in Proxy-Servern vorgehalten, deshalb erfolgen nicht alle Abrufe beim Anbieter direkt. Um diese bei einer Zählung nicht zu übergehen, entädlt die zu zählende HTML-Seite eine 1-Pixel große Grafik, die in keinem Proxy-Server zwischengespeichert wird. Die Meßverfahren und die Kenngrößen der Online-Medien sind auf der Site "www.pz-online.de" beschrieben.
Bei den Meßverfahren bleibt der Surfer das unbekannte Wesen. Zusätzliche Angebote, die eine Antwort erfordern, sind deshalb nützlich. Letztlich geht es darum, nicht die Massen, sondern die richtigen Besucher anzuziehen.