Den Herausforderungen dieser Entwicklung begegnet das Institut für Informatik, indem es ein breites Spektrum an Forschungsforderungen abdeckt, das von theoretisch-konzeptionell orientierter Grundlagenforschung bis hin zur industriellen Anwendung reicht. Die Erfahrung zeigt, dass hierbei Theorie und Praxis nicht im Widerspruch stehen müssen, sondern vielmehr nur in Kombination zu dauerhaftem Erfolg führen.
Hierbei bezieht sich "Theorie" nicht allein auf den theoretischen Zweig der Informatik sondern auch auf viele Teile der Mathematik, was durch den organisatorischen Zusammenschluss in einem Fachbereich begünstigt wird.
Das Wechselspiel von Theorie und Praxis spiegelt sich auch in der Ausbildung der Studierenden wider, die in verschiedenen Veranstaltungen neben theoretischen Konzepten auch praktische Umsetzung von Projekten in kleineren und größeren Teams sowie die Kommunikation von Problemstellungen und Lösungsansätzen erlernen.
Gerade im Hinblick auf die Schnelllebigkeit heutiger Technologie ist dies der Versuch, die Studierenden auf eine Informationsgesellschaft vorzubereiten, in der lebenslanges Lernen und Denken in größeren Zusammenhängen immer wichtiger werden.